Assoziierte Forschungsinitiativen

 


 

 

 

 

 

JGU-Pressemitteilung v. 19.11.2019

"Exil:Trans" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 400.000 Euro unterstützt, neues Teilprojekt vom Germersheimer Übersetzerlexikon (UeLEX)

Unser Wissen über die Literaturen der Welt speist sich fast ausschließlich aus Übersetzungen. Denn wer könnte schon von sich behaupten, alles oder zumindest vieles im jeweiligen Urtext lesen zu können? Den literarischen Importen verdankt die deutsche Literatur ihren Reichtum und ihre Vielfalt. Von den Übersetzern kennen wir allerdings oft nicht einmal die Namen. Diesen Missstand soll das Germersheimer Übersetzerlexikon beheben. Die in ihm zusammengetragenen Daten werden zugleich eine neue, interkulturelle Sicht auf die Geschichte der deutschen Literatur (von den Tagen Luthers bis zum 21. Jahrhundert) ermöglichen.

VI. Germersheimer Symposium Übersetzen und Literatur:
„Grenzüberschreibungen. Übersetzer und Übersetzen in der SBZ und der DDR (1945-1990)“

15.-17. Juni 2018

V. Germersheimer Symposium Übersetzen und Literatur (UeLit V) : Wie ist das übersetzt?“ - Analyse und Beschreibung des translatorischen Œuvres

16. - 18. Juni 2017

Weitere Symposien vgl.: https://www.zis.uni-mainz.de/tagungen/

Publikationen

  ALEKSEY TASHINSKIY und JULIJA BOGUNA (Hrsg.): Das WIE des Übersetzens. Beiträge zur historischen Übersetzerforschung. Berlin: Frank & Timme (TransÜD, Arbeiten zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens; Bd.100), 2019, 248 S.

   KELLETAT, ANDREAS / TASHINSKIY, ALEKSEY / BOGUNA, JULIJA (Hrsg.) (2016): Übersetzerforschung. Neue Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte des Übersetzens. Berlin: Frank & Timme. 356 S.

  KELLETAT ANDREAS F./ ALEKSEY TASHINSKIY (HG.) (2014):
Übersetzer als Entdecker. Ihr Leben und Werk als Gegenstand translationswissenschaftlicher und literaturgeschichtlicher Forschung.
Berlin: Frank & Timme, 376 S.
Erschienen als Bd. 66 der Reihe: TRANSÜD. Arbeiten zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschen



 

 

Das Forum Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) bündelt, koordiniert und vernetzt die Frankreichforschung verschiedenster Disziplinen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Sein Mittelpunkt ist die an der Universitätsbibliothek angesiedelte herausragende Spezialbibliothek zur Frankreichforschung, die dort seit 1991 unter großer finanzieller Beteiligung von Seiten der DFG, der Universität Mainz und der Universitätsbibliothek Mainz aufgebaut wurde. Seit 2013 ist sie in das DFG-Programm zur ›Förderung herausragender Forschungsbibliotheken‹ aufgenommen. Die Einbindung dieser Forschungsbibliothek in eine Forschungsplattform dient dem verstärkten Austausch und der Stimulation der wissenschaftlichen Produktion aller Frankreichforscher in Mainz.

Das FIFF nimmt die kulturwissenschaftliche und interdisziplinäre Ausrichtung der Mainzer Frankreichbibliothek auf und stellt im Sinne seines inter- und transkulturellen Ansatzes frankophoniebezogene Themenkreise zur Diskussion.

Interdisziplinäre Ringvorlesung: „Grenzgänger. Figuren des deutschfranzösischen Kulturtransfers

WiSe 2018/19

6. November 2018: Daniel Cohn-Bendit: Frankreich – Deutschland:  „Je t’aime moi non plus“. Geschichte eines Faszinosums

Gastvortrag des Deutsch-Französisches-Doktorandenkollegs und des Forum Interkulturelle Frankreichforschung

 

Ausstellung mit wissenschaftlichem Begleitprogramm

"Relation spéciale! 70 Jahre deutsch-französische Wissenschaftsbeziehungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" / 9. November - 21. Dezember 2016.

Programm