Assoziierte Forschungsinitiativen

Das Germersheimer Übersetzerlexikon (UeLEX) befasst sich mit Übersetzerinnen und Übersetzern. In der herkömmlichen Literatur- und Kulturgeschichte sind sie kein nennenswertes Thema und deswegen bisher weitestgehend im Verborgenen geblieben. Das Germersheimer Übersetzerlexikon will diesen Missstand beheben und stellt sie nun in den Mittelpunkt. Die in ihm zusammengetragenen Daten werden zugleich eine neue, interkulturelle Sicht auf die Geschichte der deutschen Literatur (von den Tagen Luthers bis zum 21. Jahrhundert) ermöglichen.

 

Projekte in Kooperation mit dem ZIS

JGU-Magazin-Beitrag v. 4.2.2020: Unbekannte Vermittler und Entdecker

JGU-Pressemitteilung v. 19.11.2019: "Exil:Trans" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 400.000 Euro unterstützt, neues Teilprojekt vom Germersheimer Übersetzerlexikon (UeLEX)

15.-17. Juni 2018
VI. Germersheimer Symposium Übersetzen und Literatur
Grenzüberschreibungen. Übersetzer und Übersetzen in der SBZ und der DDR (1945-1990)

16. - 18. Juni 2017
V. Germersheimer Symposium Übersetzen und Literatur (UeLit V)
Wie ist das übersetzt?“ -Analyse und Beschreibung des translatorischen Œuvres

 

Publikationen

  ALEKSEY TASHINSKIY und JULIJA BOGUNA (Hrsg.): Das WIE des Übersetzens. Beiträge zur historischen Übersetzerforschung. Berlin: Frank & Timme (TransÜD, Arbeiten zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens; Bd.100), 2019, 248 S.

   KELLETAT, ANDREAS / TASHINSKIY, ALEKSEY / BOGUNA, JULIJA (Hrsg.) (2016): Übersetzerforschung. Neue Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte des Übersetzens. Berlin: Frank & Timme. 356 S.

  KELLETAT ANDREAS F./ ALEKSEY TASHINSKIY (HG.) (2014):
Übersetzer als Entdecker. Ihr Leben und Werk als Gegenstand translationswissenschaftlicher und literaturgeschichtlicher Forschung.
Berlin: Frank & Timme, 376 S.
Erschienen als Bd. 66 der Reihe: TRANSÜD. Arbeiten zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschen



 

 

Das Forum Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) bündelt, koordiniert und vernetzt die Frankreichforschung verschiedenster Disziplinen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Sein Mittelpunkt ist die an der Universitätsbibliothek angesiedelte herausragende Spezialbibliothek zur Frankreichforschung, die dort seit 1991 unter großer finanzieller Beteiligung von Seiten der DFG, der Universität Mainz und der Universitätsbibliothek Mainz aufgebaut wurde. Seit 2013 ist sie in das DFG-Programm zur ›Förderung herausragender Forschungsbibliotheken‹ aufgenommen. Die Einbindung dieser Forschungsbibliothek in eine Forschungsplattform dient dem verstärkten Austausch und der Stimulation der wissenschaftlichen Produktion aller Frankreichforscher in Mainz.

Das FIFF nimmt die kulturwissenschaftliche und interdisziplinäre Ausrichtung der Mainzer Frankreichbibliothek auf und stellt im Sinne seines inter- und transkulturellen Ansatzes frankophoniebezogene Themenkreise zur Diskussion.

2019: Gründung des Zentrums für Frankreich- und Frankophoniestudien (ZFF)

 

Projekte in Kooperation mit dem ZIS

WiSe 2018/19
Interdisziplinäre Ringvorlesung
Grenzgänger. Figuren des deutschfranzösischen Kulturtransfers

6. November 2018
Gastvortrag des Deutsch-Französisches-Doktorandenkollegs und des Forum Interkulturelle Frankreichforschung
Daniel Cohn-Bendit: Frankreich – Deutschland:  „Je t’aime moi non plus“. Geschichte eines Faszinosums.

9. November - 21. Dezember 2016
Ausstellung mit wissenschaftlichem Begleitprogramm
"Relation spéciale! 70 Jahre deutsch-französische Wissenschaftsbeziehungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz"
Programm