Wintersemester 2009/10

Symposium des Instituts für Ethnologie und Afrikastudien, des Seminars für Filmwissenschaft/Mediendramaturgie und des ZIS im November 2009 (in engl. Sprache). Der Western transportiert den Kern der Mythologie Amerikas wie kaum ein zweites Filmgenre. Zugleich übte das „amerikanische Kino par excellence“ (André Bazin) durch dessen globale Distribution einen enormen Einfluss auf andere nationale Kinematographien aus. Die bekanntesten und von der Forschung auch berücksichtigten Variationen des Western in einem außeramerikanischen Kontext sind der italienische Spaghetti-Western und der deutsche Karl May-Film. Im Mittelpunkt des Symposiums sollen weitere europäische und internationale Beispiele interkultureller Transformationen des Western-Genres und von Western-Elementen stehen. ... 

***Februar 2010:„Repräsentationen der islamischen Welt im Europa der Frühen Neuzeit“ mit HD Dr. Ludolf Pelizaeus *** Mit der Vorstellungsreihe im WS 2009/2010 sollte ein Einblick in die vielfältigen interkulturellen Forschungen der Mainzer Universität, die bereits publiziert sind, gegeben werden.  ... 

***Januar-Vortrag von Dr. Becker: „...damit es was zu erben gibt, da muss erst einer sterben? - das 
touristische Potential nicht-materiellen Kulturerbes.“
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"Ariane Bethusy-Huc reiste nach Marokko, um die gewonnenen theoretischen Einblicke in Bilder umzusetzen. Sie dokumentierte mit der Kamera, wie Wüsten- und Oasentourismus zu einer Re-Inszenierung nomadischer Lebensformen und der Kreation neuer ethnischer Identitäten führt."

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