An Exploration of Native Canadian Humor

Kanadisch-indianische Theatergrößen im Mainzer Staatstheater

Drew Hayden Taylor / Toronto, Kanada: Explorativer Bericht über interkulturelle Erfahrungen und Begegnungen und Lesung aus seinen jüngsten Romanen
Drew Hayden Taylor ist einer der bekanntesten indigenen, kanadischen Erfolgsautoren, seine über 20 weltweit aufgeführten Theaterstücke sind nur ein Teil seines viele Genres umfassenden Werks. Hayden Taylor hat sich das Hopi-Sprichwort „Ein Lächeln ist heilig“ als Prämisse zu eigen gemacht. Der 1962 geborene Autor, von dem in den letzten Jahren der Vampirroman „The Night Wanderer: A Native Gothic Novel“ und die Satire „Berlin Blues“ (2007) erschienen, setzt sich in seiner szenischen Lesung mit Stereotypen und touristischen Perspektiven auf das Leben der indianischen Völker Kanadas in ironisch gebrochenen Szenen auseinander.
Er unterrichtete u. a. am Centre for Indigenous Theatre und wird mit dessen ehemaliger kulturellen Direktorin Lee Maracle zudem am Folgetag einen Workshop abhalten.

Lee Maracle / Ontario, Kanada
 
Foto: © Columpa Bobb
Lee Maracle ist die „Stimme“ bzw. Grande Dame der indigenen Weiblichkeit Kanadas. Die Soziologin und Autorin war zudem langjährig künstlerische Leiterin und unterrichtet am Centre for Indigenous Theatre und stand schon selbst in zahlreichen Stücken Drew Hayden Taylors auf der Bühne. Sie wird aus ihren Werken „Daughters are Forever“, „Will's Garden“ und ein Gedicht aus der „Bent box“ lesen.

In englischer Sprache

11. Mai 2009, 20 Uhr, Staatstheater Mainz, Orchestersaal

Der Eintritt ist frei!

„Workshop mit Drew Hayden Taylor und Lee Maracle“

12. Mai 2009, Beginn 10 Uhr Universitätscampus, nur mit Anmeldung (beim Zentrum für Interkulturelle Studien / ZIS)

Veranstalter:  Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS) der Johannes Gutenberg-Universität in Kooperation mit dem  Staatstheater Mainz und der  Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz