Mainstreaming der Minderheiten? Die Darstellung von Ethnizität und ihre Funktion in populär-kulturellen Medien im deutsch-US-amerikanischen Vergleich

In dieser Studie sollte die Darstellung von Ethnizität bzw. die Funktion derselben in populär-kulturellen Medien im Vergleich Deutschland - USA untersucht werden.
In Bezug auf die Bedeutung populär-kultureller Medien für die Verhandlungen kulturellen Selbstverständnisses sind in den letzten Jahren zunehmend Fernsehserien auf die von ihnen aufgezeigten Identitätskonzepte hin untersucht worden. Die Bedeutung dieser Repräsentationen misst sich weniger an ihrer 'Realitätstreue', ein Kriterium, das etwa von "Ally McBeal" geradezu systematisch unterlaufen wird, sondern an ihrer programmatischen Ausrichtung. Kernthese des Projekts war es folglich, dass gerade in solchen Formaten, die ja auf eine 'massenhafte' Rezeption zielen, Muster von Mainstream-Identität gezeigt und verhandelt werden.

Projektlaufzeit: 2003-2005

Projektbeteiligte:
Prof. Dr. Mita Banerjee (Amerikanistik)
Prof. Dr. Peter Marx (Juniorprofessor, Theaterwissenschaft)

 

Publikationen:

Banerjee Mita/ Wilfried Raussert (Hrsg.) (2005): "Vikrams of Change: The Suspended Transnational Presence of the South Asian in 'Friends.'" "Asian American Studies in Europe." In: Amerikastudien/American Studies. Special Issue.

Banerjee, Mita (2004): "'Traveling Barbies' and Rolling Blackouts: Images of Mobility in Mira Nair's Monsoon Wedding." In: Comparative American Studies (CAS), 1. S. 448-70.

Dies. (2004): "The Ethnic Other as the Buhfrau of a White Nation: Comparative Ethnicities in German Popular Culture." In: Sites of Ethnicity. Ed. William Boelhower, Rocio Davis and Carmen Birkle. Heidelberg.

Dies. (2004): “Was guckst Du?” Returning the Gaze in Kaya Yanar`s Ethnic comedy and Osman Engin`s Kanaken Ghandi. In: West Coast Line, Nr. 43. 38/1. Vancouver.