Dub-Reggae in Großbritannien

In dem Projekt wurde dem kulturellen, künstlerisch-musikalischen Phänomen Dub in London nachgegangen. Dub ist eine Reggae-Variante, die in den späten 60er Jahren auf Jamaika entstanden ist, sich in London fortentwickelt und bis heute weiter ausgestaltet hat.
Im Rahmen des Projekts wurden die Geschichte der Migrationsbewegungen von Jamaica nach Großbritannien und der daraus resultierende Kulturtransfer in seiner Entwicklung erfaßt, dokumentiert und analysiert. Dieses auch wechselseitige Phänomen des Austauschs wurde exemplifiziert an der Geschichte der Inklusion des Dubs in die englische Musikszene und der darüber hinaus manifest gewordenen Impulse auf eine globale Musikproduktion.
Aus dem zusammengetragenen Material wurde eine audiovisuelle Dokumentation in Form einer Datenbank erstellt, in der es möglich ist, über eine Benutzeroberfläche zwischen einzelnen Interviews und Film- und Tondokumenten zu navigieren.

Projektlaufzeit: 2002-2004

Projektbeteiligte:
Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Bender (Ethnologie und Afrikastudien)
Prof. Dr. Wolfgang Riedel (Anglistik)

Mitarbeiter:
Stephan Truschel (Bildende Kunst, Musikethnologie)

Publikation:

Faber, Jörg (2003): „The Articulation of African Consciousness in Cape Town Hip Hop" (Magisterarbeit an der Universität Mainz).