Prof. Dr. Ottmar Ette

Humboldt-Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Ottmar Ette (Universität Potsdam)

 

Vortrag „Alexander von Humboldt – Wissen und Wissenschaft der Zukunft“

Mai 2017, Alte Mensa

 

Dies war der erste Mainzer Vortrag von Prof. Ette, der bereits verschiedene Keynote-Vorträge an der Mainzer Universität hielt, zu seinem Spezialgebiet der Humboldtforschung.

Der Romanist Ottmar Ette gilt als einer der profundesten Kenner Humboldts und als einer der aktivsten Editoren seiner Schriften. In einer Rezension der NZZ zu seinem 2009 erschienenen Alexander von Humboldt und die Globalisierung. Das Mobile des Wissens heißt es „Besonders geht er auf die Ausführungen über die Verwobenheit von Lebensstil und Denkstil bei Humboldt ein und hebt die neuen Dimensionen von dessen Wissenschaftskonzept hervor, die Ette herausarbeitet. Danach erscheine Humboldt als Pionier einer neuen Wissenschaft, die transdisziplinär, interkulturell, kosmopolitisch, transareal, weltweit vernetzt, publikumswirksam und öffentlichkeitsorientiert, sinnlich und schließlich in ihrer Methode experimentell ist“.

Ottmar Ette ist Leiter des BMBF-Forschungsprojektes zu Alexander von Humboldt „Amerikanische Reisetagebücher: Genealogie, Chronologie und Epistemologie“ (2014-2017) sowie seit 2015 Leiter des Langzeitprojekts „Alexander von Humboldt auf Reisen - Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dessen geplante Laufzeit 18 Jahre beträgt.

Ottmar Ette ist auch Herausgeber der internationalen Zeitschrift für Humboldt-Studien HiN – Alexander von Humboldt im Netz. Die seit 2000 halbjährlich erscheinende Zeitschrift gilt heute als Standardreferenz der internationalen Alexander von Humboldt-Forschung. HiN verfolgt das Ziel, unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen, Forschungstraditionen und Sprachen im Bereich der Humboldt-Forschung zusammenzuführen.

 

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