Re-Ethnisierung, Repräsentation von Indigenität und gelebte Bikulturalität

Band 2

Herausgeber des Bandes: Mita Banerjee, Andrea Blätter, Anton Escher



Universitätsverlag WINTER, Heidelberg
1. Auflage, 2015
162 Seiten

ISBN: 978-3-8253-6563-9
Hardcover / parallel als E-Book erhältlich

Indigenität wird meist als sagenumwobene Historie untergegangener Kulturen betrachtet. Aktuell sind aber eher nicht so verklärte Bewegungen einer Re-Ethnisierung, größtenteils Neukonstruktion fast untergegangener Kultur nach forcierten Prozessen einer Zivilisierung von Wilden zu beobachten. Wie stellt sich die heutige Situation indigener Kulturen im eigenen Selbstverständnis und ihrer rechtlichen Situation dar? Wie wird Indigenität im literarischen, filmischen Kontext postkolonial konstruiert bzw. kulturkritisch analysiert? Welche Entwicklungen vollziehen sich im Rahmen eines neuen Selbstverständnisses, einer Emanzipation durch Re-Ethnisierung im gegenwärtigen Umfeld meist westlich geprägter Gesellschaften?

Aus Perspektive der Psychologie, der Rechtswissenschaften, der Amerikanistik, der Theaterwissenschaft als auch der Ethnologie und Kulturanthropologie werden Situationen umschrieben, die so in der Wissenschaft bislang noch keine Betrachtung erfahren haben, und den Zugang zu einem neuen Forschungsfeld eröffnen. 

Beiträger: Dieter Dörr, Andrea Blätter, Birgit Däwes, Michael Bachmann, Mita Banerjee, Michael Schindler, Anton Escher, Tanja Schubert-McArthur, Ines Kohl, Sabine Lang

Inhaltsverzeichnis

Schlagwörter: ethnische Identität, U.S.A., Ethnizität, Vizenor, Gerald, Jugendkultur, Postkolonianismus, Identitätskonstruktion, Indigenität, Indigene Völker, Hulmes, Keri, Neuseeland, Bikulturalität, Tuareg, Lakota, Sonnentanz, Nomadenkultur, Maori